Ein Blatt Papier macht noch kein Formular.

So wie eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, macht ein Blatt Papier auch noch kein Formular. Jüngling – der Fachverlag und Behördenspezialist – sieht nun auf eine über 80-jährige erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück, die auch ein Stück deutsche Formulargeschichte ist.

Tradition Jüngling

Das Formular als „standardisiertes Mittel zur Erfassung, Ansicht und Aufbereitung von Daten“ taucht als Begriff Ende des 7. Jahrhunderts erstmals unter dem Titel „Marculfi Formulae“ als erstes Formularbuch auf. Die darin enthaltenen forma (lat.) bestanden aus Vorlagen für Urkunden, in die nur noch Namen, Datierung und Ortsangaben eingesetzt werden mussten. Das Formularbuch wurde im fränkischen Reich verwendet und beeinflusste spätere, vergleichbare Sammlungen. Daraus entwickelten sich über die Jahrhunderte zahlreiche Formulare in unterschiedlichen Bereichen: als Vervielfältigungen, die durch Eintragungen zu ergänzen sind und der Bearbeitung häufig auftretender, gleichartiger Geschäftsfälle dienen. Formulare vereinfachen die Erhebung von Massendaten, sorgen für Vollständigkeit und schützen vor Mehrdeutigkeiten. Deshalb werden Formulare häufig von Behörden verwendet, um die Datenerhebung rechtlich präzise zu gestalten. (nach Wikipedia)

Der Grundstein des Behördenfachverlages

Als 1934 Wilhelm Jüngling in München den „Buch- und Formularblätterverlag Wilhelm Jüngling KG“ gründete, dienten Formulare in Grunde immer noch denselben Zwecken. Damals belieferte der Verlag zunächst die Reichswehr mit den notwendigen Formblättern, später auch Behörden wie die Polizei und die Bundeswehr. Als 1980 der Verlag Wilhelm Jüngling Teil der “Südwestdeutschen Verlagsanstalt“ wurde und sein Sortiment um Loseblattwerke und Formulare für Behörden erweiterte, war der Grundstein für einen Behördenfachverlag gelegt.

Jünglingverlag Leipziger Messe
Jüngling auf der Leipziger Buchmesse 1991
Mitte der 80iger Jahre profilierte sich der Verlag immer mehr mit der Entwicklung von Formularen für die öffentliche Verwaltung und begann sich als Wahlfachverlag zu etablieren. Durch den Zukauf weiterer spezialisierter Formularverlage entstand im Jahr 1992 die „Verlagsgruppe Jüngling-gbb“, aus der 1996 der heutige „Behördenverlag Jüngling-gbb“ hervorging. Eine hohe Rechtssicherheit der Produkte durch ein Netzwerk juristischer Berater und eine leistungsfähige Programmabteilung, eine kontinuierliche Aktualität durch intensive Kontakte zu den Gesetzgebern und eine große Kundennähe durch ein Team von Außendienst-Fachberatern in ganz Deutschland machte den Behördenverlag Jüngling-gbb zu einem zuverlässigen Partner für die öffentliche Verwaltung, später auch für Firmen und freie Berufe, Vereine und Verbände.

Die neue Epoche

Mit der Integration des Verlages in die „Walhalla Verlagsgruppe“ im Jahr 2001 und dem Beginn des E-Governments in deutschen Kommunen beginnt für den Behördenverlag eine neue Epoche: die Anforderungen an Formulare erweitern sich durch die Nutzung wie die digitale Formularbereitstellung sowie die digitale Datenerfassung und –verarbeitung. Die Herausforderungen des 20. Jahrhunderts an den Verlag wachsen immens – und wieder beweist der Behördenverlag Jüngling-gbb seine Fähigkeiten, innovativ auf sich verändernde Marktgegebenheiten zu reagieren. Mit der Erweiterung der ohnehin schon vielfältigen Produktpalette, die weit über das klassische Printformular reicht, bietet der Verlag Organisationsmittel und Werkzeuge, die den Anforderungen einer modernen Verwaltung entsprechen.

Jünglingverlag Tagung
Der Behördenspezialist auf einer Messe 2014

Neben über 5.000 rechtssicheren und praxisbewährten Printformularen finden Behörden im Verlagsprogramm Software und Elektronische Formulare für die zukunftsorientierte öffentliche Verwaltung mit Bürgernähe. Mit dem Erwerb des Unternehmens „bol Behörden Online Systemhaus GmbH“ erweitert der Verlag im Jahr 2008 seine Kompetenzen im Bereich Elektronischer Formulare und versetzt sich damit in die Lage, auch komplexe Formular- und Softwarelösungen anzubieten.

Über 5.000 Behördenkunden beweisen: Der Behördenverlag Jüngling-gbb hat sich zu einem der führenden Fachverlage Deutschlands für die öffentliche Verwaltung etabliert - überall, wo standardisierte Datenerfassungen notwendig sind und auf rechtlichen Grundlagen korrekt gehandelt werden muss, findet die Behörde eine praxisgerechte - und wenn nötig, auch individuelle - Lösungen zu jedem Sachgebiet im Verlagssortiment.

Jünglingverlag online

Zum jüngsten Meilenstein in der Verlagsgeschichte zählt der Start des Behörden-Online-Shops juenglingshop.de im Jahr 2012. Mit der damit einhergehenden Sortimentserweiterung auf über 60.000 Fachprodukte, Formulare und Fachbücher, speziell abgestimmt und geordnet für die Fachreferate in der öffentlichen Verwaltung, profiliert sich der Verlag endgültig als Behördenspezialist und wird damit mehr als nur ein Formularverlag. Ein breites Angebot an Bürobedarf - vom Bleistift über Papier bis zu Stempeln, Schildern und Registraturen für die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung komplettiert darüber hinaus das Onlineangebot.

Jünglingverlag Start Jünglingshop
Kick Off Meeting zum Start des Onlineshops für Behörden 2012
Aktualität, Rechtssicherheit und Praxisnähe – das waren und sind die obersten Ansprüche an die Produkte und Services des Verlages, mit einer fast 80-jährigen Tradition und der täglichen Fähigkeit zur Innovation möchte Jüngling – Der Behördenspezialist auch morgen sein selbstgestecktes Ziel verwirklichen: Heute schon zu wissen, was Behörden morgen brauchen.